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Über 75.000 Euro für christliche Kinder- und Jugendprojekte

Aktuelle Projektförderung der KinderSuchthilfe in den Jahren 2007 und 2008 

Die KinderSuchthilfe will Sucht vorbeugen und Heranwachsende stärken. Zu diesem Zweck bittet die Stiftung um Spenden sowie Zustiftungen und mit diesem Ziel unterstützt sie auf finanzielle Weise suchtpräventive, christliche Projekte der Kinder- und Jugendarbeit. In den Jahren 2007 und 2008 konnten insgesamt über 75.000 Euro bereitgestellt werden. Dies war nur möglich, dank der rund 400 Spender und Stiftungsförderer.

Im Jahr 2007 schüttete die KinderSuchthilfe 63.300 Euro aus, 2008 waren es 13.300 Euro. Dieser deutliche Unterschied entstand aufgrund einer Fehlberechnung im Jahr 2007, als eine zu hohe Summe für Projekte zur Verfügung gestellt wurde. Ein Teil der bereits 2007 bereitgestellten Fördermittel hätte noch in die Rücklage für 2008 gehört. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, die Stiftungsjahre 2007 und 2008 gemeinsam zu betrachten.

Heranwachsende stärken, Öffentlichkeit sensibilisieren

Die meisten der geförderten Projekte gehören zur Arbeit des Blauen Kreuzes und wollen Kinder und Jugendliche vor Suchtgefahren bewahren und ihnen Grundwerte des christlichen Glaubens vermitteln. In beiden Jahren gefördert wurden die Jugendcafés in Zwickau und Wildenfels in Sachsen sowie die Kinder- und Jugendvilla Schwelm.

Die Arbeit in den Jugendbegegnungsstätten zielt darauf ab, das Selbstwertgefühl von jungen Menschen durch sinnvolle Freizeitangebote zu stärken, sie zu einem zielorientierten, sucht- und gewaltfreien Leben anzuregen und die Öffentlichkeit für die Suchtproblematik unter Kindern und Jugendlichen zu sensibilisieren.

Auch das Streetwork-Projekt im erzgebirgischen Zwönitz erhielt Fördergelder ebenso wie die Blaukreuz-Vereine in Coburg und in Marburg - jeweils für seine Beratungsangebote für Kinder aus suchtbelasteten Familien.

Schauspielerisch agieren, am Fußball kämpfen

Zwei besondere Projekte, die durch die Fördergelder aus dem Jahr 2007 unterstützt wurden, sollen an dieser Stelle noch erwähnt werden. Das Theaterprojekt "Blue Box" in Berlin von Kabarettist und Blaukreuz-Kulturreferent Torsten Hebel möchte durch kreative Angebote die Persönlichkeit von Jugendlichen stärken. Das Schauspielen und Tanzen fördert ihr Selbstbewusstsein und ihre Eigenverantwortlichkeit. Dies befähigt sie, kritisch mit Suchtmitteln umzugehen.

"Wynrs" heißen die Fußballcamps, die seit zehn Jahren in Neuseeland, Japan und Australien durchgeführt werden. Die Agentur "profipartner24" möchte das Konzept auch in Deutschland umsetzen und jährlich 50 Fußballcamps durchführen. Neben dem Fußballspielen werden dabei christliche sowie soziale Werte vermittelt und es geht um Themen wie Sucht, Umgang mit Geld und sinnvolle Ernährung.