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Pressemitteilung

2. November 2011 - Wuppertal

„Ob am Rand der Gesellschaft oder erfolgreich: Gott liebt die Menschen“

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Fußballprofi Cacau spricht über sein soziales Engagement, seinen Glauben und die Erziehung seiner Kinder

Welche Erfahrung mit Gott hat dich im Jahr 2011 am meisten bewegt?

Ein besonderes Erlebnis hatte ich nach einem Spiel. Ich kam sehr enttäuscht nach Hause und sprach mit meiner Frau Tamara. Wir entschlossen uns, danach zusammen zu beten. Nach dem Gebet spürten wir einen tiefen Frieden und ich hatte auch wieder Freude. Ich habe diese Situation als besonders erlebt, weil das Gebet meine innere Verfassung änderte. Gott ist das immer möglich.

Fragen dich andere Prominente nach deinem Glauben und sozialen Engagement?

So etwas kommt immer wieder mal vor. Häufiger sind dabei Fragen nach meinem sozialen Engagement. Fragen zum Glauben kommen eher, wenn Freundschaften entstehen und sich daraus persönliche Gespräche, auch über den Glauben entwickeln.

Neben deinem Engagement für die KinderSuchthilfe bist du auch für worldvision aktiv. Wieso worldvision?

Für die Stiftung Deutsche KinderSuchthilfe habe ich mich entschieden, weil es mit meiner Vergangenheit als Kind eines alkoholkranken Vaters zu tun hat. Außerdem wollte ich ein Projekt in meiner zweiten Heimat Deutschland unterstützen. Worldvision ist dazu gekommen, weil ich noch ein internationales Projekt nehmen wollte. Mir gefällt dort, dass junge Menschen dahin unterstützt werden, dass sie nach 10 bis 15 Jahren eigenständig leben können sollten. Es wird viel in Bildung und Hilfe zur Selbsthilfe investiert. Da ich ein Projekt in meiner Heimat habe, dass eine ähnliche Philosophie verfolgen soll, war mit worldvision der richtige Partner gefunden, um in Kooperation zu arbeiten.

Was bedeutet „wahrer Luxus“ für dich?

Luxus ist ein sehr weitläufiger Begriff. Viele Menschen rund um den Globus verbinden damit in erster Linie finanzielle Unabhängigkeit. Für mich bedeutet Luxus, eine wunderbare Familie zu haben. Für mich bedeutet Luxus, lachen zu können. Für mich bedeutet Luxus, in Freiheit leben zu können. Letztendlich ist der größte Luxus für mich zu wissen, dass Gott mich unendlich und ewig liebt.

Was ist dir besonders wichtig bei der Erziehung deiner Kinder?

Liebe schenken und ihnen vermitteln, dass wir Eltern immer für sie da sind. Und zwar auch dann, wenn sie mal „Mist“ gebaut haben. Noch wichtiger ist es uns, ihnen vorzuleben, dass sie von Gott geliebt sind. Tamara und ich beten jeden Tag, dass sich Levi und Lidia auch einmal für ein Leben mit Jesus entscheiden werden.

Welche Werte möchtest du deinen Kindern mit auf ihren Lebensweg geben?

Wie gerade schon gesagt möchte ich christliche Werte vorleben. Natürlich bei meiner eigenen familiären Geschichte auch, dass nicht der Alkohol die Probleme des Lebens löst. Es ist das Ziel von meiner Frau Tamara und mir, dass unsere Kinder an uns erkennen, wie man eine Familie lebt.

Wie geht ihr in deiner Familie mit dem Thema Alkohol um? Würdest du deinen Kindern erlauben Alkohol zu trinken, wenn sie alt genug sind?

Das Thema Alkohol ist bei uns natürlich besonders sensibel. Wir trinken überhaupt keinen Alkohol. Auch nicht bei Feierlichkeiten. Unsere Kinder werden natürlich darüber aufgeklärt, was der Alkohol für eine Macht haben kann. Wir wünschen es uns und beten dafür, dass unsere Kinder fern vom Alkohol bleiben. Wenn sie erwachsen sind, müssen sie aber selbstverständlich die Entscheidungen in eigener Verantwortung treffen.

Was wolltest du den Lesern der Stiftungsinternetseite schon immer einmal mitteilen?

Manche Leser sind vermutlich finanzielle Unterstützer der Stiftung. Ich möchte euch dafür danken, dass ihr in Kinder investiert, die so oft am Rand der Gesellschaft stehen. Sie haben es verdient, aus dieser Ecke rauszukommen, um Perspektiven zu erkennen, einen negativen Kreislauf aus Sucht und Kriminalität durchbrechen zu können. Gott liebt diese Menschen im gleichen Maß wie auch erfolgreiche Menschen aus behütetem Umfeld.