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Hilfemöglichkeiten

Kinder und Jugendliche leiden unter den Familiengeheimnissen und unter den verwirrenden Gefühlen zwischen Liebe, Schuld und Hass. Es tut ihnen gut, wenn sie über die Krankheit der Eltern, deren Auswirkungen und die bestehenden Hilfsangebote altersgerecht informiert werden.

Kinder von suchtkranken Eltern brauchen Erwachsene, die ihnen helfen, die ihnen zuhören und Anteilnahme zeigen. Dies kann sowohl der nicht betroffene Elternteil tun oder auch eine andere erwachsene Bezugsperson. Zwar sollte der Helfer ebenfalls versuchen, das alkoholabhängige Familienmitglied auf seine Suchtprobleme aufmerksam zu machen, in erster Linie geht es ihm aber um die Unterstützung und Förderung des Kindes. Kinder und Jugendliche sollten ermutigt werden:

  • seine eigenen Begabungen und Fähigkeit zu fördern
  • an gemeinschaftlichen Aktivitäten teilzunehmen - einen Jugendkreis, einen Sportverein oder eine Musikgruppe zu besuchen
  • in Krisenzeiten oder bei unvorhergesehenen Ereignissen sich Freunden, Nachbarn oder anderen Bezugspersonen anzuvertrauen.

Kinder und Jugendliche, die in ihrem Umfeld keinen Erwachsenen haben, dem sie sich anvertrauen wollen, finden auch im Internet Hilfe. Auch Erwachsenen, die einem Heranwachsenden helfen wollen, jedoch nicht mehr weiter wissen, können sich auf folgenden Seiten informieren und beraten lassen: [Weiterführende Links]